Heiko Hartwig

„Die Castroper ohne Stadion ist wie Pommes ohne Ketchup und Mayo“, sagt Heiko Hartwig, VfL-Fan seitdem er denken kann. Sein Vater hat ihn zu den Blauweißen gebracht. „Er wollte mich mit zum Fußball nehmen; da er eh im Stahlwerk gegenüber vom Stadion arbeitet und die Castroper Straße immer hoch und runter fuhr, lag es nahe, dass wir ins Ruhrstadion gehen.“ Seitdem kennt er keinen anderen Verein mehr und ist da, „jedes Spiel, ist doch klar“ – auf jeden Fall, wenn es die Zeit zulässt.

„Die Straße zum Stadion hochzulaufen ist ein Ritual vor jeder Partie – wenn das Wetter mitspielt“, erzählt der Bochumer. Voller Vorfreude, gleich in der Kurve zu stehen, werden bei ein paar Fiege die zurückliegenden Begegnungen diskutiert. „Wat war gut, wat schlecht und warum hat der Trainer wieder XY aufgestellt – dat gehört einfach dazu.“

Seinen Abi-Ball hatte der 22-Jährige übrigens im RuhrCongress hinterm Stadion – in Sichtweite zur Castroper Straße gefeiert.


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